Friedrichsbrunn

Ihr Ansprechpartner
Herbert Baer
Siptenfelder Str. 1
06507 Friedrichsbrunn
E-Mail: friedrichsbrunn@xenio-marketing.de
Telefon: 039487 / 514
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Harzklub-Zweigverein Friedrichsbrunn – „Harzklubarbeit wurde nie eingestellt“

Aktueller Vereinsvorstand:

Vorsitzender: Herbert Baer, Siptenfelder Str. 1, 039487-514
2. Vorsitzender: Günter Wrubel, 039487–749136
E-Mail: wrubel.thale@t-online.de
Schriftführer: Bernd Mühlmann, 039487-744330
E-Mail: bm.qlb@gmx.de
Schatzmeister: Thomas Dippe, Schreiberstraße 19, 039487-709957
E-Mail: thomasdippe77@gmail.com
Wegewart: Thomas Jung, Hauptstraße 55 a, 0172/5963941
E-Mail: Thomas-Panton@t-online.de
Wanderwart: Markus Ullrich, 039487-71479
Pressewart: Bernd Mühlmann

Von der Gründung bis 1945:

Die erste Gründung des Zweigvereins fand bereits 1892 statt, dabei erfolgte der Beitritt von 18 Mitgliedern, 1. Vorsitzender war der Kantor Seeger bis 1901. In den Anfangsjahren gab es eine umfangreiche finanzielle Unterstützung durch andere Zweigvereine (Quedlinburg, Magdeburg, Halle) zur Anlage von Wanderwegen im Ramberggebiet. Die Unterstützung durch den Zweigverein Magdeburg war so groß, dass man am Bocksberg eine Eiche pflanzte und diese erhielt den Namen „Spieckermannseiche", benannt nach Emil Spieckermann (Hauptschriftleiter und Vorsitzender des Zweigvereins Magdeburg 1894-1910). Im Jahr 1914 hatte der Verein schon 92 Mitglieder und kümmerte sich um die Betreuung von 3650 Gästen, da es noch keine Kurverwaltung gab. Zwischen 1919 und 1939 betrug der Mitgliederstand zwischen 75 und 85 Personen. Es erfolgte die Anlage eines Rundwanderweges, eines Autoschutzweges zum Pfeildenkmal, zum Hexentanzplatz und zur Viktorshöhe. Des Weiteren gab es monatliche Mitgliederversammlungen und geführte Wanderungen für Mitglieder und Gäste, sowie Heimatvorträge. Auch die Instand- und Sauberhaltung der Einrichtungen und die Mitgliederwerbung wurden verstärkt betrieben. Allgemein gab es jedoch ein nachlassendes Interesse am Vereinsleben. Zwischen 1939 und 1945 ruhte die Vereinsarbeit. 1942 beging man noch das 50jährige Bestehen.

Der Zweigverein hatte bis dahin wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Ortes zum Erholungsort, größere Vorhaben im Wegebau usw. gab es während des Krieges nicht, so dass der Zustand auf diesen Gebieten katastrophal war.

Die Nachkriegszeit bis zur Gründung der DDR:

Am 16. Februar 1948 wurde der Zweigverein von 52 Mitgliedern neu aktiviert, um die größten Mängel im Interesse der Gäste zu beseitigen. 1. Vorsitzender wurde Hans Boden. Die „Friedrichsbrunner Spielschar" und die Kapelle „Die fidelen Ramberger" wirkten im Ort und der Umgebung. Der erste Harzer Hüttenabend fand am 2. Dezember 1948 als Weihnachtsfeier mit ca. 60 Teilnehmern statt. Obwohl der Harzklub als eigenständiger Verein nach 1949 verboten wurde erfolgte in Friedrichsbrunn nie eine offizielle Auflösung, die Aufgaben des Zweigvereins gingen auf andere Träger über wie Kulturbund, Sportvereine, Gemeinde-, Kurverwaltung usw.

Zu DDR-Zeiten:

In den Jahren 1950 und 1975 bereiteten ehemalige Mitglieder des Zweigvereins die 175- und 200-Jahrfeier der Gründung Friedrichsbrunns mit vor, sie erarbeiteten und gestalteten die Fest¬programme. Hauptmitwirkende waren: die Brauchtumsgruppe, die Harzer Jodler¬gruppe, die Volkstanzgruppe, sowie der Männerchor und der Gemischte Chor. Die vorgenannten Gruppen übernahmen bis 1990 die kulturelle Betreuung der Gäste, monatlich wurden bis zu 8 Zielwanderungen durchgeführt.

Seit der Wiedervereinigung:

Im Januar 1990 erfolgte die Neugründung des Zweigvereins im Hotel Brockenblick. Vorsitzender wurde Herbert Baer, seitdem werden monatliche Zusammenkünfte durchgeführt. Die Vereinsarbeit wurde getragen durch die Wandergruppe, die Harzer Brauchtumsgruppe Friedrichsbrunn und eine Kindertanzgruppe.

Aus der Vereinsarbeit:

Beschildert und kontrolliert werden 6 Rundwanderwege (ca. 50 km) und 17 Zielwanderwege (ca. 200 km). Betreut werden 6 Flächennaturdenkmale, z.B. Friedrichsbrunner Trollblumenwiese, 12 geologische und botanische Naturdenkmale, historische Bodendenkmale (hist. Grenzsteine, Wüstungen). Zur Brauchtumspflege wurden die Osterfeuer 1990 wieder ins Leben gerufen. Seit September 1991 fand jährlich das „Harzer Kräfte¬messen" statt. Zusammen mit dem Wintersportverein werden seit 1990 im Juni ein Abendlauf und Wanderungen organisiert.

Unsere Aktivitäten seit 1990:

  • 1992: Jahreshauptversammlung des Harzklub-Hauptvereins in Friedrichsbrunn
    Jährlich werden gemeinschaftliche Wanderungen zur Zackelschau zum Forsthaus Uhlenstein durchgeführt.
  • 1996: Neubau einer Köhlerhütte (Köte) nach alten Bauplänen am „Friedrichsbrunner Blick“ aus Eichenstangen mit doppelter Grassodenabdeckung inklusive Bänke und Feuerstelle
  • 1998: Neubau einer größeren Köte nach alten Bauplänen an der „Allröder Wiese“. Diese ist baugleich mit der Vorgenannten.
  • 1999: Harzfest in Friedrichsbrunn mit Auftritten der Kindertanzgruppe „Harzgeister“, Mitgestaltung des Festumzuges.
  • 2000: Neubau einer baugleichen Köte an der „Taubentränke“, ohne Feuerstelle.
  • 2008: Bau einer Schutzhütte am Bergrat-Müller-Teich mit Unterstützung durch den Forstbetrieb Ostharz und Gewerbetreibenden aus unserem Ort.
  • 2010 – 2011: Umgestaltung des Wanderparkplatzes „Schirmbuche“, Bau einer neuen Schutzhütte aus Lärchenstämmen mit Stülpschalung aus Lärchenbrettern. Bedachung und Windschutz. Als besonderes Merkmal ist der Einbau von, durch Schneebruch veränderten Wuchsformen, von Fichte und Lärche. Eingrenzung des Parkplatzes mit Blöcken aus Ramberggranit. Schaffung neuer Bank-Tisch-Sitzgruppen. Pflanzung eines Bergahorns als Ersatz für die langsam zusammenbrechende „Schirmbuche“. Wanderwegschilder wurden an eine „Lyra“ geschraubt. Großzügige Unterstützung erhielten wir vom Forstbetrieb Ostharz Harzgerode und der Harzsparkasse.
  • 2010: Teilnahme am Festumzug „235 Jahre Friedrichsbrunn“ mit vier historischen Traktoren
  • 2011: Teilnahme am Festumzug „1000 Jahre Allrode“ mit historischen Traktoren.
  • 2012: Neugestaltung des Rastplatzes an der Erichsburg.
  • 2013: mit der XXL-Bank am Hasenwinkel begann der Aufbau des Friedrichsbrunner Bankenviertels. Als Alleinstellungsmerkmal werden besondere Unikatbänke hergestellt und gekennzeichnet.
  • 2014: Erneuerung des Rastplatzes an der Allröder Wiese mit einer Köte, Pflege und teilweise Erneuerung des Rastplatzes am Gondelteich.
    In Zusammenarbeit mit dem Harzklub Zweigverein Allrode wurde die Brücke im Rabental erneuert.
  • 2015: Als besonderer Höhepunkt ist die 25 jährige Neugründung des Vereines zu benennen.
    Am Naturdenkmal Adlereiche wird für das verdienstvolle Mitglied Gerald Fritsch eine Ehrenbank errichtet. (langjähriger Wegewart und Begründer des Ski- und Heimatmuseums Friedrichsbrunn)
    Als wiederkehrende Veranstaltung wird jährlich die Mitsommernacht in das Vereinsleben aufgenommen.
  • 2016: Pflegearbeiten an historischen Bergwerksanlagen im Tiefenbachtal.
    Hilfe beim Ehrenbankbau für den Harzklub Zweigverein Güntersberge.
  • 2017: Durch das MDR-Fernsehen wird eine Dokumentation über den Ort Friedrichsbrunn gedreht. Hierbei konnte sich unser Zweigverein der Öffentlichkeit präsentieren.
    Unter dem Motto „Unser Dorf hat Wochenende“ fanden dreitägige Dreharbeiten statt.

Traditionsveranstaltungen / Wiederkehrende Aktivitäten:

  • Zackelschau Forsthaus Uhlenstein (immer am 1. Mai)
  • Sommersonnenwende (immer am 21.06.)
  • Hirschbrunftwanderung mit dem Revierförster
  • Glühweinwanderungen
  • Thematische Wanderungen